03.03.2021

Hurra, Sonntag!

Heute ist nicht Sonntag. Aber brauchen wir den überhaupt? Arbeit bringt doch mehr als Nichtstun. Oder doch nicht?

Autor: Benjamin Elsner
findet, dass Gott regelmäßig hinterfragt werden sollte. - Das tut gut!

Holger M. schrieb:
Neben der theologischen gibt es in der Bibel auch die soziale Argumentation für den Sabbat, die leider häufig übersehen wird. In 5. Mose 5,15 wird das Sabbatgebot damit begründet, dass Gott das Volk Israel aus der Sklaverei in Ägypten befreit hat - wo die Israeliten durcharbeiten mussten. Ich denke, diese Argumentation ist bis heute verständlich.

Joachim S. aus der Schweiz schrieb:
Ja, der Sonntag ist wirklich ein Geschenk.
Es muss einen Tag in der Woche geben, bei dem man ganz bewusst ruhen darf (und nicht geplagt wird von schlechtem Gewissen, vielleicht dies und das noch erledigen zu müssen).
Ich will noch mal auf die Argumentation eingehen.
Gott schuf in 6 Tagen, am 7. Tag ruhte ER/SIE/ES (das Schöpfungs-Team im Himmel?).
Da würde mich brennend interessieren, wie diese Vorstellung entstanden ist?
Der heutige moderne Mensch bekommt ja mindestens 3 mal am Tag (gefühlt so oft) gesagt, Menschen und Tiere sind das Ergebnis von Jahrmillionen Evolution.
So und nun argumentiere ich/Du im Radiobeitrag mit Gott und den 7 Tagen: Passiert da nicht der Effekt, dass der Hörer denkt: «Schön dumm was der da labert. Das eine ist schon als "Käse hoch 3" entlarvt und dann soll ich die Argumentation annehmen, warum es den Sonntag deshalb geben soll».
Ich wünsche mir: Wir Jesus-Gläubige glauben, dass es nicht genau so gewesen sein muss, aber wir glauben, dass die Einstellung daraus, wieder auf Gott in richtiger Weise hinweist. Nach dem Motto: Wir brauchen es hier nicht so genau, aber die Schlussfolgerung daraus ist uns genau genug.
Nun direkt zu Gott: Das wieder Gott als Charakter unterzujubeln (er macht das so ungenau), dass er so mit uns umgeht, lehne ich aber auch ab! Es ist eine Mischung aus Menschenwerk und Menschentext und dem was wir über Gott-Existenz für richtig halten dürfen.

Neben einer persönlichen Empfehlung unserer Inhalte freuen wir uns natürlich auch über eine Empfehlung in der digital vernetzten Welt.




Hinweise für die Verwendung von Audio-Dateien
Alle Inhalte dieser Website sind urheberrechtlich geschützt. Hierunter fallen neben Audio-Dateien auch Textbeiträge, Fotografien, Broschüren wie auch Präsentationen. Bitte beachten Sie, dass ein Urheberrechtsschutz unabhängig von einer Registrierung, Eintragung oder einer Kennzeichnung beispielsweise mit © besteht.

An den Inhalten dieser Internetpräsenz hat radio m die alleinigen, ausschließlichen Nutzungsrechte. Sollten Sie Audioinhalte weiterempfehlen wollen, benutzen Sie dazu bitte ausschließlich die angebotene Funktion unter „Teilen“! Eine Vervielfältigung, Bearbeitung, Veränderung, Nachdruck, Veröffentlichung, Vorführung etc. ist nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung von radio m zulässig. Anfragen hierzu nehmen wir gerne unter info@radio-m.de entgegen.

  • Der KLEINE Gottesdienst

    andacht· Strebt nach der Liebe! Wenn wir wissen, das Lieben großartig ist, warum muss man uns dann dazu auffordern? Fragen wir im KLEINEN Gottesdienst.

    Jetzt hören
    hören
  • Liebe über alle Grenzen

    andacht· Lieben sollen wir. Aber das kann schwer werden. Wie schaffen wir es dann?

    Jetzt hören
    hören
  • Zuversicht braucht Gründe

    andacht· Zukunft braucht Zuversicht. Sonst packen wir sie nicht an. Aber Zuversicht selbst kommt auch nicht aus dem Nichts.

    Jetzt hören
    hören
Weiter
Zurück